Tiertransporte
Horror
Ein Pferd steht im engen Gang, kurz vor dem schmalen Tötungscontainer. Mit panisch aufgerissenen Augen weigert es sich in den kleinen Raum zu gehen. Ein Mitarbeiter des Schlachthofs treibt das Pferd mit brutalen Schlägen immer weiter. Dann schließt sich die Tür. Ein Bolzenschuss fällt. Die Quälerei eines 90-stündigen Tiertransports hat ein Ende.
Weltweit werden jährlich rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Es handelt sich um Zucht-, Mast- oder Schlachttiere, aber auch um solche, die für Tierversuche bestimmt sind. Kaum eine Tierart wird dabei verschont: Frösche für Frankreich, Pferde für Italien, Bullen für den Libanon, Ziegen für Saudi-Arabien, Schweine für Kanada.
Laut EU-Richtlinie soll die Transporthöchstdauer acht Stunden betragen. Selbst bei Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen müssen die Tier während der Transporte große Qualen ertragen. Die vorgeschriebenen Versorgungsintervalle werden nicht eingehalten. Die Tiere leiden während der Transporte unter Erschöpfung, Dehydrierung und Stress.
Die Transporte sich häufig völlig überladen, es herrscht eine drangvolle Enge in den Fahrzeugen. Das Schlachten im Akkord begünstigt solche Tierquälereien. Akkord-Schlachtungen müssen daher EU-weit verboten werden.
5 Uhr in Los Cervantes, Spanien. 200 Rinder werden in einen Anhänger gepfercht. Vor ihnen liegt eine 80-stündige Tortour quer durch Europa. Viele von ihnen werden schon auf dem Weg zu ihrem Bestimmungsort verenden. Auf die, die es schaffen wartet bereits die Schlachtbank.
Das Töten können wir nicht stoppen, aber das Quälen müssen wir beenden.
Motive
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Trailer








